Gutachten Hauskauf

Den Wert eines Hauses sachlich ermitteln mit einer Immobilienbewertung 

Professionelles Gutachten bringt Klarheit für Käufer und Verkäufer.

Wer träumt ihn nicht? Den Traum von den eigenen vier Wänden. Ein Leben im eigenen Haus. Gleichzeitig ist für die meisten Menschen der Hauskauf eine schwierige Angelegenheit. Der Erwerb einer Immobilie ist mehr als komplex, die wenigsten Käufer sind erfahren in diesen Dingen und können den tatsächlichen Wert von Immobilien richtig einschätzen. Die Gefahr, Fehler zu begehen, ist hoch.

Bauschäden und Baumängel, sowie Modernisierungsstau sind für die meisten Laien eben nicht auf Anhieb erkennbar. Unterstützen kann dabei ein Immobiliengutachter, der den Wert des Gebäudes neutral und sachlich ermittelt und eine professionelle Kaufberatung bietet. Die dabei entstehenden Kosten einer Wertermittlung amortisieren sich rasch, bzw. wird der Käufer im schlimmsten Fall vor einer Fehlinvestition bewahrt.

Denn die Folgen versteckter Bauschäden werden mit der Zeit immer größer: Undichte Stellen, die sich zunächst als Schimmel bemerkbar machen, weiten sich aus und können die gesamte Substanz von Immobilien gefährden. Ein Immobiliengutachter kommt solchen Mängeln schnell auf die Spur und kann notwendige Sanierungskosten bereits im Vorfeld beziffern. 

Für den Käufer einer Immobilie ist es also immens wichtig, den genauen Wert des Hauses zu kennen, um gut gerüstet in die Verkaufsverhandlungen zu gehen. Diesen Marktwert kann ein Immobiliengutachter ermitteln.

Wie entsteht eine Immobilienbewertung?

Die Immobilie wird nach individuellen Merkmalen, wie Lage, Größe oder Ausstattung ausgewertet. Auch die aktuelle Marktlage wird dabei vom Immobiliengutachter berücksichtigt. Wichtiger Untersuchungsgegenstand ist die Bausubstanz, die auf Mängel untersucht wird. Auch die Kosten für notwendige Sanierungsmaßnahmen werden kalkuliert. Der energetische Zustand des Hauses, inklusive des Energieverbrauchs wird ebenfalls festgestellt.

Somit ist eine Immobilienbewertung eine solide Basis für Verkaufsverhandlungen. Beiden Parteien bietet es eine sachliche Grundlage für die Preisfindung. Vor allem der Käufer profitiert jedoch von der neutralen Wertermittlung. Sie stellt sicher, dass er nicht zu viel für die Immobilie bezahlt und eventuelle zukünftige Sanierungskosten im Vorfeld einkalkulieren kann.

Der Unterschied zwischen Baumängeln und Bauschäden

Ein Gutachter differenziert genauestens zwischen Baumängeln und Bauschäden. Ein Baumangel ist ein Fehler, der bereits in der Konstruktion aufgetreten ist. Schon während der Bau-, bzw. Sanierungsphase entstehen diese Mängel. Werden diese Mängel nicht behoben, können sie sich zu erheblichen Bauschäden auswachsen. Bauschäden sind zum Beispiel undichte Dächer, die der Feuchtigkeit nicht standhalten können und schließlich zu Schimmel und Schäden an der Bausubstanz führen. Bauschäden können allerdings auch durch allgemeine Abnutzung oder Erdbewegungen entstehen.

Wann sollte ein Immobiliengutachter beauftragt werden?

Immer, wenn es Uneinigkeiten bezüglich des Werts einer Immobilie gibt, sollte ein Gutachten beauftragt werden. Vor dem Kauf, bzw. dem Verkauf eines Hauses oder einer Wohnung. Wenn sich die Parteien nicht einig sind. Aber auch bei Vermögensauseinandersetzungen in Erb- und Scheidungsfällen oder einer Dokumentation gegenüber dem Finanzamt.

Was kostet ein Gutachten?

Ein Verkehrsgutachten umfasst in der Regel 20 bis 30 Seiten, es enthält Berechnungen und Begründungen in Textform. Die Kosten sind mit dem Immobiliengutachter frei verhandelbar und in der Regel von der Art und Lage der Immobilie, sowie deren Zustand abhängig. Auch der Verkehrswert des Gebäudes spielt eine Rolle. Bei einem Verkehrswert von bis zu 400.000 Euro liegen die Kosten bei rund 800 bis 2.000 Euro. Die Erstellung eines Wertgutachtens ist sehr aufwändig und dauert zwei bis vier Wochen.